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Une larme
Produktbeschreibung
In der friedlichen Atmosphäre des Convento dell’Annunziata de Rovato, jenseits aller Zeit, habe ich auf immer in Klang verwandelte Gefühle festhalten können.
Rosario Conte
Die CD „Une Larme“ (Carpe Diem CD-16278) ist eine Hommage an den großen italienischen Gitarristen Francesco Corbetta und an Robert De Visée, der oft als sein Schüler angesehen wird. Mit Hilfe der transparenten und delikaten Klänge der Barockgitarre werden die Gefühle über die Vergänglichkeit aller Schönheit ergründet –den Triumph der Zeit über dieselbe.
Die Werke, die der italienische Lautenist und Gitarrist Rosario Conte auf dieser CD spielt, sind fast sämtlich der La Guitarre Royalle (Paris, Bonneüil, 1671) von Corbetta entnommen, einem Buch, das dieser in Paris am Hof des Sonnenkönigs Ludwig IX veröffentlicht und in einer späteren Ausgabe diesem auch gewidmet hat.
Tatsächlich war die (Barock-)Gitarre mit ihrem galanten, sanften Klang zu dieser Zeit ein sehr beliebtes Instrument des französischen Adels und wurde auch vom König selbst gespielt.
Die Aufnahme entstand in einem italienischen Kloster in großer Stille und Abgeschiedenheit, der hörbare Raum ergänzt hier gewissermaßen die musikalischen Gedanken.
Rosario Conte fängt den besonderen Zauber dieser Musik durch sein hochvirtuoses, nie angestrengtes und trotzdem dynamisches Spiel perfekt ein und gibt den Kompositionen, die vor über 300 Jahren zum ersten Mal erklangen, eine sehr persönlich-emotionale Prägung, die auch für den modernen Menschen sofort verständlich ist.
Musikalische Produzentin: Roberta Gandolfi, Italien.
Pressestimmen
www.musikansich.de (01/2010):
"Rosario Conte ist ein ausgewiesener Gitarrist, der in vielen
Barockensembles mit- und vor allem auch als Solist wirkt. Er huldigt
dieser Musik mit unaufdringlicher Virtuosität und singendem Klang,
übrigens auch mit einem klugen Text zur Einführung. Er spielt auch das
„Tombeau“ des Robert De Visée, das dem Meister 1682 huldigte: eine
delikate doppelte Hommage an einen großen internationalen Komponisten.
Dies alles ist so leise und (scheinbar) unspektakulär, dass man es nur
mit angehaltenem Atem hören kann. Mir kommt ein Gedicht von Lars
Gustafsson in den Sinn: „Die Stille der Welt vor Bach“ (1982). Aber
anders, als Gustafsson meint, tauchte Bach nicht als erster aus der
leeren Stille auf. Davor gab es eine Musik, die mit dieser Stille
dialogisiert, sie aber nicht übertönen will. Und wie das klingt, das
wird auch hier wieder hörbar. Großartig!"
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