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Michel Godard
Michel Godard, geboren 1960 in der Nähe von Belfort (Frankreich), etablierte sich schon früh als ein außergewöhnlich vielseitiger Tubaspieler, der in Klassik und Jazz gleichermaßen zu Hause ist. Heute gilt er als einer der virtuosesten Tuba- und Serpentspieler des Jazz und anderer improvisierter Musik.
1979 begann er, auch den Vorläufer der Tuba, den Serpent, zu spielen - ein Instrument, das seinen lateinischen Namen seiner schlangenartigen Form wegen erhielt. Das hölzerne Mundstück des Serpent gibt dem Instrument die charakteristische Wärme und den intensiven Klang. Mit diesem \"Zweitinstrument\" ging Michel Godard noch einen weiteren Schritt hin zur Erweiterung der klanglichen und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten in der Alten Musik ebenso wie im Jazz.
Seit 2002 unterrichtet Michel Godard Serpent am \"Conservatoire national de musique\" in Paris. Als Komponist erhielt Michel Godard Aufträge von Radio France (\"Penthés(il)ée II\"), Donaueschinger Musiktage/Südwestrundfunk (\"de mémoire de tuba\", \"Tra la folla, mora, mormora\", \"Praeludium\") und dem französischen Kulturministerium (\"Bradamente aux aguets\", \"les fants d\'un paradis\").
Er hat viele seiner Projekte auf CD eingespielt: \"Archangelica\", \"ImpertinAnce\", \"Cousins Germains\" für das Label CAMjazz, \"Castel del monte\", \"Tubatuba\" für Enja, \"Deep\", \"trio rouge\" für Intuition... Außerdem arbeitet er regelmäßig mit der Schriftstellerin Nancy Houston zusammen (Tendres ténèbres, Pérégrinations Goldberg, Tentatives de renaissance).
De Profundis
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